Iguana

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Iguana / Leguane

Der Nashornleguan (Cyclura cornuta) ist eine gefährdete Echsenart aus der Gattung der Wirtelschwanzleguane, die hauptsächlich auf Hispaniola und den umgebenden kleineren Inseln beheimatet ist. Die Art ist stark gefährdet, da ihr Lebensraum stark reduziert wird und sie der menschlichen Bevölkerung ihrer Heimat oftmals als einziger Fleischlieferant dienen.

Der Hispaniola-Leguan (Cyclura ricordii) lebt endemisch auf Hispaniola. Eindrucksvoll ist die Färbung des Augapfels, die eine blutrote Farbe annehmen kann. Der Lebensraum des Hispaniola Leguans befindet sich in den Trockenwälder der Insel; die größte Population kommt in der südwestlichen Region des Landes vor. Auch diese Art ist durch den Verlust ihres Lebensraums auf Grund exzessiver Landwirtschaft, illegaler Holzkohleerzeugung sowie die Plünderung der Nester durch Hunde und Katzen stark gefährdet.

weitere Reptilien und Amphibien auf der Insel Hispanola
Reptilien - Von den 166 im Land verzeichneten Reptilien sind 147 endemisch. 

Barahona Grasanolis (Anolis alumina) - Diese Art ist endemisch auf Hispaniola und kommt im Südosten von Haiti im Sud-Est Départements und Südwesten der Dominikanischen Republik in den Provinzen Pedernales und Barahona vor. Sie wurde in drei biogeographischen Regionen - Sierra de Bahoruco, Halbinsel Barahona und der Halbinsel Tiburon verzeichnet. In der Sierra de Bahoruco kommt sie entlang der südlichen Hänge, um die östlichen Rändern und in den nördlichen Mittelgebirgen vor . Die Spezies kommt auf geschätzt rund 2.800 km² vor und tritt an mehr als zehn Standorten auf. Die Grasanolis ist durch Lebensraumverlust- und Zerstörung für die Urbanisierung und Abholzung für landwirtschaftlichen Flächen bedroht.

Zierliche Alto Velo Anolis (Anolis altavelensis) - Diese Art ist endemisch auf der Insel Alto Velo in der Provinz Pedernales. Die Männchen werden bis zu 4,7 cm groß, die Weibchen bis zu 4,4 cm. Die Überleben der Eidechse ist durch die Anwesenheit von Katzen und Mäusen auf der kleinen Insel bedroht.

Hispaniola-Spitzkopfnatter (Uromacer catesbyi) ist eine grüne, kurzschnäuzige Schlange (Natter, die auf der Insel Hispaniola und den umliegenden Inseln heimisch ist. Häufig wird die Schlange auch "Stumpfköpfige grüne Baumschlange" genannt. Uromacer catesbyi ist immer grün und ihre maximale Körperlänge (gemessen von der Schnauze zur Kloake) beträgt 830 mm. Es gibt acht anerkannte Unterarten von Uromacer catesbyi. Die Natter bevorzugt bewaldete Lebensräume. Sie ist die einzige Uromancer Art, die sowohl am Boden wie auch auf Bäumen zu finden ist. Die Schlange ist sowohl ein aktiver wie auch ein Lauerjäger; zu ihrer Beute gehören Frösche und Eidechsen. Uromacer catesbyi. Von Uromacer catesbyi gibt es acht anerkannte Unterarten.

Hispaniola-Gebirgsnatter (Ialtris haetianus) ist eine Schlangenart innerhalb der Nattern (Colubridae). Ihre Verbreitung beschränkt sich auf die südlichen Höhenzüge der Insel Hispaniola und damit auf Haiti sowie den Südwesten der Dominikanischen Republik. Die Schlange gehört mit einer Gesamtlänge von etwa 31 cm zu den kleineren Arten der Nattern Hispaniolas. Sie ist ungiftig und in ihrer Ernährung auf die Jagd nach Antillen-Pfeiffröschen (Eleutherodactylus) hochspezialisiert, ansonsten ist über ihre Lebensweise so gut wie gar nichts bekannt.


Hispaniola-Boa (Epicrates striatus) - ist wie der Name schon sagt -eine Insel-Boa die in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet teilweise stark vom Aussterben bedroht ist. Schuld daran ist nicht nur die vom Menschen voran getriebene Urbanisierung und die Angst der Einheimischen vor größeren Schlangen, sondern auch eingeführte Tiere wie Hunde, Katzen und Mungos. Die Boa kann ein Länge von 3 bis 3,5m erreichen. Dunkle Braun - und Beigetöne ergeben ein Zackenmuster, das zur Tarnung bestens geeignet ist. Unübersehbar ist der Regenbogenschimmer der Schuppen, der je nach Lichteinfall perlmuttartig wirkt. Sie besetzen eine Vielzahl von Lebensräumen, sowohl nass als auch ein bisschen trockener, vom Meeresspiegel und bis zu 1200 m Höhe. Sie sind auf Kieferplantagen, offenen Hainen und Mangroven verbreitet.

Amphibien

In der Dominikanische Republik gibt es 74 Arten von Amphibien, davon sind 71 Arten endemisch, das heißt, dass diese Arten nur hier im Land vorkommen. Auf dominikanischem Gebiet leben 5 Arten von Amphibien

Laubfrösche (4 Arten) • Echte Kröten (4 Arten) • Echte Frösche (1Art) • Antillen-Pfeiffrösche (64 Arten) • Pfeiffrosch (1 Art)

  • Der Los Bracitos Laubfrosch oder Grüner Hispaniola Laubfrosch (Hypsiboas heilprini), ist eine Froschart in der Hylidae und endemisch auf Hispaniola. Er wird in der Dominikanischen Republik und Haiti in Höhen unter 1.856 m gefunden. Die natürlichen Lebensräume von Hypsiboas heilprini sind Gebirgsflüsse in Verbindung mit breitblättrigen Wäldern mittlerer Feuchte. Er kann auch in verschiedenen modifizierten Lebensräumen wie Kakao- und Kaffeeplantagen, Weiden, Landwirtschaftsflächen und Flächen mit Vieh oder Forstwirtschaft zu finden. Dennoch scheint es, dass diese Art Wälder braucht um fortbestehen zu können. Los Barcitos wird durch Lebensraumverlust im Zusammenhang mit der landwirtschaftlichen Tätigkeit, Holzschlägerung und Hollzkohleproduktion sowie Bergbau und die Entwicklung der Infrastruktur bedroht. Die IUCN stuft den Grünen Hispaniola Laubfrosch als "gefährdet" ein.
  • Hispaniola Riesenlaubfrosch (Osteopilus vastus) - ist eine Froschart aus der Familie der Hylidae . Er ist endemisch auf Hispaniola und kann sowohl in der Dominikanischen Republik wie auch Haiti gefunden werden. Er ist stellenweise über die Insel verteilt. Populationen aus dem südlichen Teil von Hispaniola könnten möglicherweise eine separate, noch unbeschriebene Art darstellen. Diese Frösche können in erster Linie in mittelfeuchten, breitblättrigen Wäldern, aber auch in einer Reihe von landwirtschaftlichen Lebensräumen, wie Kakao- und Kaffeeplantagen und Weiden gefunden werden. Der Hispaniola Riesenlaubfrosch kann hoch in den Baumkronen (bis zu 15 m) gefunden werden. Oft kommen sie entlang von Bächen und Flüssen vor; die Männchen rufen von fließenden Gewässern überhängenden Bäumen. Auch die Eier werden in fließendem Wasser abgelegt. Diese Art wird durch Lebensraumverlust , verursacht durch die Zerstörung von Bächen und Abholzung bedroht
  • Tiburion Pfeifffrosch (Eleutherodactylus wetmorei) - Der Tiburion-Pfeifffrosch ist eine Froschart in der Eleutherodactylus Familie. Es ist endemisch auf Hispaniola und kommt in der Dominikanischen Republik und Haiti vor. Insbesondere findet man ihn auf der Halbinsel Tiburon in Haiti und östlich des Massif de la Selle und auch im Massif du Nord, in Hispaniola. Es wurde von dem Meeresspiegel aufgezeichnet bis asl zu 1,324m. Der Frosch wurde ab Meereshöhe bis auf 1.324 Metern gefunden. Er ist eine auf Bäumen lebende Art breitblättrige Wäldern mittlerer Feuchte und wird in Bromelien und anderen Pflanzen gefunden. Die Männchen rufen aus den Baumkronen und die Eier werden in Bromelien abgelegt; die Fortpflanzung erfolgt durch direkte Entwicklung. Eleutherodactylus wetmorei wird durch Lebensraumverlust, verursacht durch Holzschlägerung und Brandrodung für die Landwirtschaft bedroht. Das ist aus mehreren Schutzgebieten bekannt, aber die meisten von ihnen brauchen ein besseres Management. Auf der roten Liste der IUCN wir der Tiburion Pfeifffrosch als "vulnerable (vu) - gefährdet" geführt.
  • Barahona Bergfrosch od. Hispaniola Zwerg Raubfrosch (Eleutherodactylus alcoae) - ist eine Froschart aus der Familie der Eleutherodactylidae (Pfeifffrösche), die im südlichen Hispaniola heimisch ist. Diese Art kann auf der Halbinsel Barahona in der Dominikanischen Republik und dem unmittelbar angrenzenden Küstengebiet in Haiti gefunden werden. Seine natürlichen Lebensräume sind trockene Buschwälder; am Tag zieht er sich in Höhlen und Felsspalten zurück. Dieser Frosch ist in geeignetem Lebensraum weit verbreitet, aber nur von drei Standorten ist bekannt, dass die Art durch den Verlust seines Lebensraumes bedroht ist. Der Barahona Bergfrosch kommt im Jaragua-Nationalpark und im Nationalpark Sierra de Bahoruco vor,
    aber innerhalb dieser Parks, kommt es zu einer erheblichen Zerstörung der Lebensräume.
  • Hispaniola Graben Frosch (Leptodactylus albilabris) - ist eine Froschart aus der Leptodactylidae Familie. Sein lokaler Name ist "ranita de labio blanco" oder "sapito de labio blanco" - weißlippiges Fröschlein; sein englische Name ist entweder Gunther's white-lipped frog oder Hispaniolan Ditch Frog (Hispaniola Graben Frosch). Es ist in Hispaniola (Dominikanische Republik und Haiti), Puerto Rico, den British Virgin Islands, und den US-Virgin Islands beheimatet. Der Frosch ernährt sich von Insekten, Tausendfüßler und Landschnecken . Er legt terrestrische Eier - diese werden in ein Schaumnest auf den Boden, in der Regel unter einem Felsen oder einen Holzklotz gelegt. Die Eier entwickeln sich in Kaulquappen, die vom ersten Regen gewaschen werden; sie beenden ihre Entwicklung in kurzzeitigen Tümpeln oder Gewässern mit geringer oder keiner Wasserbewegung. Dieser Frosch kann in der Regel in schlammigen Gebieten in der Nähe von Bächen, Sümpfen und Gräben gefunden werden.
  • Wohlklingender Hispaniola Frosch oder Wohlklingender Kiefern-Frosch (Eleutherodactylus pituinus) - ist eine Froschart aus der Familie der Eleutherodactylidae . Er ist endemisch in der Cordillera Central in der Dominikanische Republik endemisch und kommt in Höhen von 1. 212 - 1.770 Metern vor. Diese Art ist außerordentlich selten und nur aus wenigen Gegenden bekannt. Seine natürlichen Lebensräume sind hoch gelegene Kiefernwälder und Wälder; außerhalb dieser Waldlebensräume wurde er nicht gefunden. Die Männchen rufen vom Boden oder von Felsen aus; die Eier werden auf den Boden gelegt; die Art vermehrt sich durch direkte Entwicklung. Eine große Gefahr für den Frosch stellt der Verlust seines Lebensraumes dar, insbesondere durch Landwirtschaft, Viehzucht, Holzkohleproduktion und die Störung durch Ökotourismus. Eleutherodactylus pituinus kommt im Parque Nacional Armando Berudez und in den Reservas Cientificas Valle Nuevo und Del Ébano Verde vor, aber auf Grund des unzureichenden Managements von mehreren Bereichen dieser Schutzgebiete, wird der Lebensraum des Frosches weiter zerstört. Es besteht ein dringender Bedarf für ein verbessertes Management und den Schutz dieser Reservate und auch eine genauer Überwachung der Population dieser Art. Auf der roten Liste der IUCN wird dieser Frosch als "gefährdet (EN)" geführt.